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Deutschland unterstützt Minenopfer in Bosnien und Herzegowina mit weiteren 200.000 Euro

24.08.2018 - Artikel

Die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland, Christiane Hohmann, unterzeichnete einen weiteren Vertrag mit dem Direktor der Organisation „Enhancing Human Security“ (ITF) Tomaž Lovrenčič. Die Bundesrepublik Deutschland stellt weitere Mittel in Höhe von 200.000 Euro für Minenopfer in Bosnien und Herzegowina zur Verfügung. Deutschland unterstützt somit die Minenopfer in diesem Jahr mit dem doppelten Betrag wie im Jahr 2017 - neben seinem Engagement im humanitären Minenräumen.

Mit dieser Zuwendung werden für etwa 45 Opfer aus Bosnien und Herzegowina neue Prothesen hergestellt und angepasst, sowie andere prothetische Hilfsmittel, wie zum Beispiel Rollstühle oder Hörgeräte, beschafft. Ein internationales Gremium unter Vorsitz der deutschen Botschaft sorgt dafür, dass die Zuwendungen Menschen  aus allen Teilen von Bosnien und Herzegowina  zugutekommen. Dann bekommen die Opfer über das Miracles Center in Mostar und URI Soča in Slowenien eine neue Prothese, Rehabilitationsbehandlung, psychologische Unterstützung oder andere Geräte, die sie benötigen, um sich erneut in ein Arbeitsleben integrieren zu können. 

Nach Quellen des staatlichen Bosnia and Herzegovina Mine Action Center (BHMAC) gibt es etwa 7.900 Minenopfer, sowohl Kriegsveteranen als auch zivil Versehrte. Etwa 1.600 davon sind Nachkriegsopfer, die jährliche Anzahl der Neuversehrten ist erfreulicherweise stark rückläufig. Immer wieder sind die Spezialisten, die Minenräumer, betroffen.

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