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Deutschland unterstützt den Kampf gegen illegalen Waffenhandel mit weiteren 250.000 Euro

25.10.2018 - Artikel
Bei der Vertragsunterzeichnung
Bei der Vertragsunterzeichnung© UNDP

Die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland, Christiane Hohmann, und die Vertreterin der UNDP in Bosnien und Herzegowina, Frau Sezin Sinanoglu, unterzeichneten am 25. Oktober 2018 einen Vertrag über weitere 250.000 Euro für die Bekämpfung des illegalen Waffenhandels durch das UNDP Projekt „Countering Illicit Arms Trafficking“ (CIAT).

Dank der im Rahmen des Projektes CIAT durchgeführten Schulungen und beschafften Ausrüstung konnten im vergangenen Jahr bei zahlreichen erfolgreichen Maßnahmen geschmuggelte Waffen und Drogen sichergestellt werden. Die guten Ergebnisse des Projektes haben zur Entscheidung der Bundesregierung beigetragen, das Projekt bis 2021 fortzuführen.  

„Ich freue mich, dass nun sichergestellt ist, dass die erfolgreichen Aktivitäten im Rahmen von CIAT fortgeführt und ausgebaut werden können. Der Kampf gegen den illegalen Waffenhandel sorgt für mehr Sicherheit nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger hier in Bosnien und Herzegowina, sondern auch für die Menschen in ganz Europa.“, sagte Botschafterin Hohmann.

Die weiteren 250.000 Euro ermöglichen Schulungen für 400 bosnisch-herzegowinische Grenzpolizisten, die Anschaffung von spezialisierter Waffenerkennungsausrüstung sowie die Stärkung der Kommunikation zwischen den Institutionen, die auf den verschiedenen staatlichen Ebenen am Kampf gegen illegalen Waffenhandel beteiligt sind.

“Die Fortführung der Unterstützung der Bundesregierung für das CIAT-Projekt stellt einen wichtigen Meilenstein für die Stärkung der Sicherheit der Gesellschaft/Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina dar. Dies zeigt gleichzeitig Kontinuität bei der Verbesserung von professionellen Standards und der Praxis der hiesigen Behörden und unterstützt das Land damit bei der EU-Annäherung.“, sagte Sezin Sinanoglu, UNDP-Vertreterin in Bosnien und Herzegowina.

Mit diesem Vertrag beläuft sich die fortlaufende deutsche Unterstützung für die bosnisch-herzegowinische Grenzpolizei und andere Behörden im Kampf gegen illegalen Waffenhandel seit 2017 auf 800.000 Euro. Alle ca. 1500 Polizeikräfte, die an der bosnisch-herzegowinischen Grenze patrouillieren, werden bis Ende 2018 Schulungen zur Erkennung von geschmuggelten Waffen, Munition und Sprengstoff durchlaufen. Die Schulungen werden mit hochentwickelter Ausrüstung durchgeführt, deren Gesamtwert 346.000 Euro ausmacht. Das CIAT-Projekt unterstützt die Arbeit der Grenzpolizei zudem in sechs für illegalen Waffenhandel besonders anfälligen Gemeinden.

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