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Anschlag in Halle: Deutschland ist entsetzt und erschüttert

11.10.2019 - Artikel
Solidarity rally at New Synagogue Berlin
09 October 2019, Berlin: Federal Chancellor Angela Merkel (CDU, M) takes part with Gesa Ederberg (l), Rabbi of the New Synagogue Berlin, and Avitall Gerstetter (front right), Jewish cantor, in a solidarity demonstration at the New Synagogue Berlin on the occasion of the attack in Halle (Saale). Photo: Christoph Soeder/dpa | Verwendung weltweit© dpa

Am 9. Oktober, am höchsten jüdischen Feiertag Yom Kippur, kam es zu einem antisemitistischen und fremdenfeidlichen Übergriff auf die jüdische Gemeinde in Halle. Deutschland ist entsetzt und erschüttert.

Antisemitismus und Fremdenhass sind Angriffe auf die Grundwerte der Demokratie und bedrohen unsere pluralistische Gesellschaft.

Bundespräsident Steinmeier und Bundeskanzlerin Merkel begaben sich umgehend nach Halle.

Bundesaußenminister Maas sagte gegenüber der Presse: „Antisemitismus und Fremdenhass dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Es ist beschämend, diesen Satz so oft sagen zu müssen in Deutschland. Und es ist unerträglich, dass die jüdische Gemeinde an ihrem höchsten Feiertag einem solchen Angriff ausgesetzt ist. In Deutschland! 2019! Den Angehörigen der Opfer und allen Betroffenen gilt meine ganze Anteilnahme.“

Deutsche Botschafterin Margret Uebber überbrachte dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in Bosnien und Herzegowina Jakob Finci heute die Anteilnahme der Bundesregierung.


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