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Als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie unterstützt die deutsche Botschaft das Frauenhaus Sarajewo mit 9.000 Euro

Botschafterin Uebber mit Vertreterinnen des Frauenhauses und Ministerin Agic bei der Spendenübergabe

Botschafterin Uebber mit Vertreterinnen des Frauenhauses und Ministerin Agic bei der Spendenübergabe, © Deutsche Botschaft Sarajewo

09.06.2020 - Pressemitteilung

Die deutsche Botschafterin Margret Uebber übergab heute Spenden im Wert von insgesamt 9.000 Euro an das Frauenhaus Sarajewo. Die Spende ist Teil der deutschen Unterstützung für den Umgang mit der Covid-19 Pandemie in BIH. Dank der Unterstützung der deutschen Botschaft können bisher ungenutzte Räumlichkeiten im Frauenhaus in Stand gesetzt werden, sodass die Aufnahmekapazitäten vergrößert werden können. Außerdem umfasst die Spende Ausstattung wie Geschirr, Kleidung, Babyausstattung, Geräte und Mobiliar.

„Leider werden Frauenhäuser momentan ganz besonders gebraucht. Wir wissen, dass häusliche Gewalt während der Pandemie und der Selbstisolation stark gestiegen ist. Frauenhäuser bieten Schutz für Frauen und Familien, die in ihrem eigenen Heim nicht sicher sind. Die Frauenhäuser haben natürlich begrenzte Aufnahmekapazitäten und müssen auf Grund der Corona-Pandemie höheren hygienischen Anforderungen gerecht werden. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir mit der heutigen Spendenübergabe das Frauenhaus in Sarajewo unterstützen können, damit sie mehr Frauen aufnehmen und gegebenenfalls auch räumlich isolieren können.

Mit der heutigen Spende reagieren wir direkt auf die Entwicklungen, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst worden sind. Aber auch nachdem wir die Pandemie überstanden haben, werden die dank unserer Unterstützung vergrößerten Kapazitäten im Frauenhaus zur Verfügung stehen, um Frauen in BIH Sicherheit und Schutz zu gewähren.“, sagte Botschafterin Uebber bei der Spendenübergabe.

Die deutsche Botschaft Sarajewo hat als Reaktion auf die Corona-Pandemie bisher Unterstützung im Rahmen von 39.000 Euro geleistet. Der deutsche Außenminister Heiko Maas hat angekündigt, für den Westbalkan zusätzlich 10 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

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