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Informationen zur Neuregelung zur Westbalkanregelung

15.12.2020 - Artikel

Am 1. Januar 2021 tritt in Deutschland eine Nachfolgeregelung zu der aktuell geltenden sogenannten „Westbalkanregelung“ in Kraft. Damit hat die Bundesregierung auch über das Jahr 2020 hinaus für Staatsangehörige von Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien einen privilegierten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt geschaffen. Dies gilt weiterhin für jede Art von Beschäftigung - unabhängig von einer anerkannten Qualifikation. Die Nachfolgeregelung gilt bis einschließlich 2023. Voraussetzung für die Visumerteilung bleibt eine Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit.

Antragstermine für Visa nach der Neuregelung werden freigeschaltet, sobald die Einreisebeschränkungen aufgrund der COVID-Pandemie aufgehoben wurden und entsprechende Visa wieder erteilt werden können. Terminwünsche, die noch unter Geltung der bisherigen Regelung registriert wurden, können nicht mehr berücksichtigt werden. Das Gleiche gilt für Termine, die bereits mit konkretem Datum und Uhrzeit zugeteilt waren, aber aufgrund der coronabedingten Schließung der Visastelle nicht stattfinden konnten.

Weitere Informationen hierzu werden zu gegebener Zeit veröffentlicht.

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